Liebe Mitchristen in St. Mariä Himmelfahrt, liebe Freundinnen und Freunde!
Noch ist es an vielen Stellen zu sehen: Kreuze an besonderen Orte und Plätzen. Sie sind Zeichen für den christlichen Glauben, der seit Generationen viele Menschen und unsere gemeinsame Kultur prägt.
Diese Weg- oder Gipfelkreuze laden zum Verweilen ein, erinnern an besondere Ereignisse, markieren Grenzen und Identität. Sie schaffen zugleich eine ganz besondere Perspektive, einen eigenen Blick.
Vom Kreuz aus die Menschen, die Schöpfung, die Welt anschauen und sehen…
In den Tagen der Heiligen Woche und der Osterzeit schauen wir viel zum Kreuz und wir bringen viel dorthin: unsere Sorgen und Nöte, unsere Hoffnungen und Bitten.
Für Christen ist das Kreuz ein Spiegel der Wirklichkeit und zugleich ein Zeichen von Hoffnung und Sieg über sie hinaus.
Es gibt so vieles in unserer Zeit, das vom Kreuz gezeichnet ist: Hass, Zerstörung, Gewalt, Ohnmacht, Krieg und Tod.
Das Kreuz Jesu Christi nimmt all das auf und verwandelt es, denn Leid und Tod haben hier nicht das letzte Wort.
„Gott hat ihn am dritten Tage auferweckt und hat ihn erscheinen lassen“ – daraus keimt unsere Hoffnung!
Ich wünsche ein frohes Osterfest voller Hoffnung auf Leben und Frieden!
Christian Böckmann, Pfr.