Der Bischof von Essen, Dr. Franz-Josef Overbeck, hat die Zukunftspläne für die Pfarrei St. Mariä Himmelfahrt in Mülheim genehmigt. Das Konzept, das die zukünftige pastorale und wirtschaftlichen Planung der Kirchengemeinde erläutert, war bereits Ende Januar der Bistumsleitung in Essen vorgelegt worden. Vorausgegangen war, wie in allen Pfarreien des Bistums Essen, ein mehr als zweieinhalbjähriger Pfarreientwicklungsprozess mit dem Ziel, sich an veränderte Bedingungen durch rückläufige Einnahmen, sinkende Kirchenbesucherzahlen und den absehbaren Mangel an pastoralem Personal anzupassen.

Vor Ort beginnt an den fünf Standorten St. Mariä Himmelfahrt, St. Elisabeth, St. Theresia von Avila, Herz Jesu und St. Michael nun die Umsetzung der Pläne. Verantwortlich dafür sind der Kirchenvorstand sowie der Pfarrgemeinderat, der im November 2018 erstmals nach den nun vom Bischof erlassenen neuen Bestimmungen für unsere Pfarrei direkt gewählt wird. Unterstützt werden die Entscheidungsträger durch Sachausschüsse an jedem der fünf Standorte, die das pastorale Leben vor Ort mitgestalten und langfristig sichern sollen.


Das am Sonntag, den 21. Januar 2018 in Herz Jesu während der Pfarreiversammlung bekanntgegebene Votum kann hier als PDF
herunter geladen werden:


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Liebe Pfarrei-Mitglieder,

in den vergangenen Monaten haben wir Sie von Zeit zu Zeit über die aktuellen Arbeiten zum Pfar-reientwicklungsprozess in diesem Jahr informiert. Die Koordinierungsgruppe hat nunmehr einen Vorschlag für das Votum erstellt und an Kirchenvorstand, Pfarrgemeinderat und Pastoralteam zur Beratung weitergeleitet.

Bevor dem Bischof das Votum vorgelegt wird, können sich alle Pfarrei-mitglieder am Sonntag, den 21. Januar 2018 um 10 Uhr nach einem gemeinsamen Gottesdienst in der Kirche Herz Jesu im Rahmen einer Pfarreiversammlung über das Votum informieren.

Über eine Laufzeit von mehr als zwei Jahren hat die Koordinierungsgruppe mit Unterstützung mehrerer Arbeitsgruppen den Vorschlag für das Votum erarbeitet. Viele von Ihnen haben sich engagiert in die Diskussionsrunden eingebracht.
Immer wieder haben wir um die Antworten auf die Frage gerungen „Wie wollen wir unsere Kirche vor Ort gestalten?“ Wir haben geplant, disku-tiert und auch gestritten. Das pastorale Konzept ist mit den wirtschaftlichen Möglichkeiten zu-sammen zu führen. Und wenn es um die Zukunft der Kirchengebäude geht, ist die Verständigung nicht immer einfach. Die Gremien, die die Verantwortung tragen – also Kirchenvorstand, Pfarr-gemeinderat und Pastoralteam – müssen Entscheidungen treffen und dabei auch Kompromisse schließen.

Die Mitglieder dieser Gremien verdienen unseren Respekt und unseren Dank für das enorme – auch zeitliche - Engagement in den letzten beiden Jahren.
Auch nach der Verabschiedung des Votums wird es noch viele Diskussionen um den richtigen Weg geben. Wenn der Bischof unser Votum bestätigt, geht es an die Umsetzung der erarbeiteten Ideen.

Dafür brauchen wir Zuversicht und Gestaltungsfreude, damit der Wandel gemeinsam ge-lingt und wir unsere Kirche und ihre Botschaft im Blick behalten.

Arbeitsgruppe „Kommunikation“ in der Pfarrei St. Mariä Himmelfahrt
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344 Zugriffe Letzte Änderung am Montag, 10 Dezember 2018 21:41

Die Arbeitsgruppe "Immobilien" stellt Ihre Informationen ebenfalls auf
unserer Homepage zur Verfügung. Die Informationen vom "Marktstand"
in der Anlage.

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419 Zugriffe Letzte Änderung am Sonntag, 07 Mai 2017 17:41
Liebe Mitglieder unserer Pfarrei,

wussten Sie, dass sich in unserer Pfarrei rund 167 Gruppierungen tummeln? Oder dass jede Woche 27 Gottesdienste – angefangen beim Schulgottesdienst bis hin zum Hochamt am Ostersonntag – angeboten werden?

Das waren nur zwei Beispiele für die vielen Erkenntnisse, die wir in der Arbeitsgruppe „Das Leben in der Pfarrei“ bei der Phase „Sehen“ des Pfarreientwicklungsprozesses sammeln konnten. Die Leitfragen, die wir uns stellen mussten, lauteten:

Wer engagiert sich wie in unserer Pfarrei?
Welche Angebote hat unsere Pfarrei an die Menschen?
Wie werden die Räumlichkeiten genutzt, die unserer Pfarrei zur Verfügung stehen?

Um die benötigten Informationen zu erhalten, haben wir alle Gruppierungen unserer Pfarrei mithilfe eines Fragebogens befragt sowie stichprobenmäßige Zählungen in sämtlichen Gottesdiensten unserer Kirchen durchgeführt. Alle Ergebnisse wurden im Anschluss in einer großen Tabelle zusammengefasst und aufbereitet, um eine umfangreiche Auswertung zu ermöglichen. So können wir inzwischen sagen, welche Gruppierung sich in welcher Gruppengröße wann in welchem Raum eines der Pfarreigebäude aufhält. Hierbei war uns insgesamt auch wichtig, welche Altersgruppen mit den Gruppierungen bedient werden: wurden eher Kinder bzw. Jugendliche angesprochen, war es ein Angebot für die ganze Familie oder galt das Angebot den betagteren Mitgliedern unserer Pfarrei?
Weitere Ergebnisse unserer Erhebung waren:

 Jeden Sonntag feiern im Durchschnitt 1.108 Gläubige in unserer Pfarrei die heilige Messe
 Insgesamt wirken rund 707 Menschen aktiv an der Gottesdienstgestaltung mit
 Alle Gruppierungen zusammengenommen haben über 4.800 Mitglieder

Was sind nun die nächsten Schritte?

Mithilfe unserer Daten wird die Koordinierungsgruppe nun in die Phase „Urteilen“ einsteigen:

 Welche pastoralen Prioritäten ergeben sich aus den bisher gewonnenen Erkenntnissen?
 Welche Aktivität oder Gruppe unserer Pfarrei hat ein besonderes Potenzial für die Zukunft?"
 Wie können Gebäude effektiv weiter bzw. anders genutzt werden?

Bei allen diesen Fragen ist uns Ihre Meinung besonders wichtig.

Welche Aktivität bzw. Gruppe in der Pfarrei liegt Ihnen besonders am Herzen?
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456 Zugriffe Letzte Änderung am Montag, 10 Dezember 2018 21:41
Zahlen - Daten - Fakten

Die Informationen der Koordinationsgruppe Zahlen-Daten-Fakten
stehen zum Download bereit und können als PDF Datei
heruntergeladen werden.

Außerdem finden Sie hier eine Übersichtskarte mit den Einrichtungen unserer Pfarrgemeinde.

 
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606 Zugriffe Letzte Änderung am Sonntag, 12 Februar 2017 22:00
gemeinsamaufneuenwegen
Gedanken zum Pfarrei-Entwicklungs-Prozess (P-E-P) – Teil 4

In der vorigen Woche haben wir die Fragen auf den Punkt gebracht. Heute bitten wir Sie um Ihre Mitarbeit und warnen Sie gleichzeitig vor zu hochgesteckten Erwartungen.

Hauen Sie „auf den Putz“!

Was ärgert Sie denn besonders? Das können sie auf verschiedene Weisen „los werden“. Einerseits natürlich schriftlich mit einem Beitrag an die Redaktion über die E-Mail-Adresse. Sie müssen ja nicht gleich so drastistisch formulieren wie Martin Luther, der für seinen „heiligen Zorn“ in seinen vielen Flugschriften bekannt und berüchtigt war. Ein wenig Toleranz ist immer gut. Unbedingt sollten Sie die Pfarreiversammlung besuchen, die am Sonntag, dem 12. Februar 2017 um 10 Uhr in der Kirche Herz Jesu stattfinden wird. Beachten Sie auch die Schaukästen und andere Ankündigungen.

Es gibt schon seit über einem Jahr eine Reihe von Arbeitsgruppen, welche mit einer Be-standsaufnahme beschäftigt sind. Deren Zwischenergebnisse sollen Ihnen am 12.02.2017 vorgestellt werden. Aber: es geht auf Wunsch des Bischofs noch nicht um vorschnelle Pläne und Entschlüsse, sondern erst einmal um das Sehen. Sie glauben ja gar nicht: Es gibt kaum jemanden, der in unserer neuen großen Pfarrei einen vollständigen Überblick über Alles hat. Also, welche Räume wir überhaupt haben, welche Gruppen wann, wie oft und wie lange sich dort treffen und wie groß diese Gruppen und Räume sind, wie renovierbedürftig die Räume sind, wie viel Geld für Heizung und Reinigung aller Räume und der Kirchen aufgebracht werden muss. Mit einem Wort: was wir haben, was wir brauchen, was wir wollen und was das alles kostet.

Warum Sie nicht zur Pfarreiversammlung gehen sollten?

Es könnte ja sein, dass Sie jetzt schon wissen, dass ja sowieso soundsoviele Kirchen zugemacht werden sollen. Und so viele Säle. Und so viele andere Einrichtungen aufgegeben werden. Dann wissen Sie – ehrlich – mehr als alle die, welche sich bisher ihren Kopf mit der Bestandsaufnahme zerbrochen haben. Dann sind Sie schon in der nächsten Phase des P-E-P, dem Urteilen. Und wussten Sie schon, dass nach dem Entscheiden noch eine dritte Phase vorgesehen ist, das Handeln? So weit sind wir jetzt noch lange nicht. Das Meiste davon muss auf Wunsch des Bischofs erst noch einmal „auf Halde“ geschoben werden. Und das ist sicher gut so.

Aber: Ihre Meinung ist sehr wertvoll und dringend gefragt und das jetzt schon. Und besonders Ihre Visionen. Klar: bei jeder Bestandsaufnahme rutschen immer wieder schon einmal Bewertungen mit hinein, ob etwas gut oder nicht gut, notwendig oder überflüssig ist. Aber das ist im Moment noch nicht das Ziel, und alles kann in der nächsten Phase ganz anders gesehen werden. Gehen Sie deshalb bitte noch nicht mit zu hohen oder falschen Erwartungen in die Pfarreiversammlung. Aber gehen Sie hin! Denn sie ist notwendig! Und Sie sind notwendig dort!

Am 12.02.2017 ist Pfarreiversammlung unserer gesamten Pfarrei in der Kirche Herz Jesu. Alles Weitere erfahren Sie dort.

Damit endet diese kleine Artikelserie. - Vielen Dank für Ihre treue Leserschaft.

Weitere Informationen finden Sie immer auf unserer Homepage www.mariae-himmelfahrt–mh.de 
Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Arbeitsgruppe „Kommunikation“ der Pfarrei St. Mariä Himmelfahrt
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128 Zugriffe Letzte Änderung am Dienstag, 03 Januar 2017 10:22
plakat pfarrversammlung
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631 Zugriffe Letzte Änderung am Montag, 10 Dezember 2018 21:41
gemeinsamaufneuenwegen
Gedanken zum Pfarrei-Entwicklungs-Prozess (P-E-P) – Teil 3

In der vorigen Woche haben wir Reizthemen angesprochen, welche von der Kirche teils ausgeräumt wurden, aber auch teils noch unerledigt sind. Heute fragen wir, ob immer um den heißen Brei herum geredet wird, suchen „weiße Elefanten“ und bringen alles auf den Punkt.

Um den heißen Brei. Weiße Elefanten.

In der Kirche wird immer um den heißen Brei herum geredet. - Das stimmt nicht! - Doch, das stimmt! - Der eine meint es so, der andere so. Was wären denn einige Reizthemen aus unserer Zeit. Hier aus unserer Pfarrei? Hier eine Auswahl von Beispielen. - Die Predigt heute/immer/oft/zu oft war wieder langweilig/gut. Der Kirchenchor singt gut/zu lange/zu unbekannte Lieder. Das Fest-hochamt war gut/nicht gut. Die Katechese zur Kommuni¬on/Fir¬mung war gut/nicht gut. Wir singen in der Messe immer gute/zu alte/zu neue Lieder. Das Gemeindefest war prima/öde. Die Bücherei ist gut ausgestattet/über¬flüssig. Und so weiter, und so fort.

Sie, liebeR LeserIn sind gefragt. Das sind nicht unbedingt dieselben „großen“ Themen, die der Aufmerksamkeit Martin Luthers würdig gewesen wären, aber es sind Themen vor Ort, welche mitentscheiden, ob wir alle uns hier in der Kirche wohlfühlen. Wenn Sie auch „große“ Themen am Herzen haben: nur heraus damit. Im Amerikanischen sagt man, es ist ein weißer Elefant im Zimmer, wenn man beharrlich bestimmte Themen ignoriert, die eigentlich für jeden sichtbar sind. Helfen Sie uns doch bitte mit, zu finden, welche weißen Elefanten denn durch unsere Kirchen laufen.

Auf den Punkt gebracht

1. Geld. Die Kirche kann ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen. Personal, Gebäude und kirchliche Werke verschlingen mehr als jedes Jahr herein kommt. Die Vermarktung von Kunstschätzen ist Illusion: Ihre gigantischen Werte sind meist ideell und würden sofort zu-sammenbrechen, wenn massive Verkäufe stattfänden. Andere Rücklagen und weiteres „Tafelsilber“ gibt es auch nicht, jedenfalls nicht im Bistum Essen.

2. Priestermangel. Niemand will den aufreibenden und entbehrungsreichen Beruf eines Seelsorgers ergreifen. Die Ansprüche steigen ständig. Die Bürokratie nimmt dauernd zu. Die Vereinsamung ist ein ernstes Problem.

3. Keine Gläubigen. Niemand geht mehr in die Kirche. Jedenfalls nicht mehr regelmäßig. Man hört dort nicht mehr, was man versteht. Man kann dort nicht mehr loswerden, was einen bedrückt. Seelsorger und Gläubige leben in verschiedenen Welten. Das gesamte Freizeitverhalten der Menschen ist anders als früher. Die Erwartungen sind teils sehr hoch, teils sehr widersprüchlich.

Am 12.02.2017 ist Pfarreiversammlung unserer gesamten Pfarrei in der Kirche Herz Jesu. In der nächsten Woche bitten wir Sie „auf den Putz“ zu hauen und in der einen oder anderen Form mitzumachen.

Weitere Informationen finden Sie immer auf unserer Homepage www.mariae-himmelfahrt–mh.de 
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Arbeitsgruppe „Kommunikation“ der Pfarrei St. Mariä Himmelfahrt
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276 Zugriffe Letzte Änderung am Montag, 12 Dezember 2016 19:10
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