Weltjugendtag in Panama 2019

Seit 1980 lädt der Papst alle zwei/ drei Jahre die Jugend der Welt in ein Land zum Weltjugendtag ein. In diesem Jahr nach Panama: vom 22 - 27. Januar 2019 und zuvor vom 16 - 21. Januar für die Tage der Begegnung in die Diözesen.

Die Tage der Begegnung
Am 16. Januar erreichten wir nach 20 Stunden Anreise mitten in der Nacht unser erstes Ziel: Penonomé (4 Stunden westlich von Panama City). Dort wurden wir von den Einheimischen voller Freude mit einer großartigen Willkommensfeier erwartet. Nach und nach wurden wir 160 Jugendliche, neun Priester und ein Weihbischof einzeln in unsere Gastfamilien aufgerufen. So erreichten wir nach 28 Stunden unser neues vorübergehendes Zuhause.
Unsere Gastfamilien handelten ganz nach dem Motto: „Wer einen Pilger aufnimmt, nimmt Jesus auf“. Viele Familien leben ohne fließendes Wasser, Strom und außerhalb der Stadt. Dennoch waren sie bereit uns zu beherbergen und dafür Unannehmlichkeiten in Kauf zu nehmen. So schliefen sie in einem Raum, um den Pilgern ein eigenes Zimmer zu geben. Sie begegneten uns mit viel Liebe und Großzügigkeit und beschenkten uns vielmehr, als wir sie beschenken konnten.
Jeden Tag feierten wir alleine oder mit den anderen Gruppen die Heilige Messe.Auch Penonomé hatte ein Programm für die Weltjugendtagsteilnehmer vorbereitet, z.B. einen panamesischen Kulturabend, einen folkloristischen Umzug und einen Weltjugendtags-Kulturabend, an dem alle anwesenden Gruppen ihre Länder vorstellten.

Weltjugendtag in Panama City
Nach vier kurzen Tagen mussten wir wehmütig unsere Gastfamilien verlassen.
Schließlich erreichten wir abends Panama City, um dort wieder in Gastfamilien unterzukommen und nicht wie andere WJT Teilnehmer in Schulen. Die Aufteilung verlief in gewohnter mittelamerikanischer „Organisation“ chaotisch, herzlich.
In den darauffolgenden Tagen versammelten wir uns mit anderen deutschen Gruppen, um die Heilige Messe zu feiern und eine Bischofskatechese zu hören. Außerdem bestand die Möglichkeit das Sakrament der Versöhnung zu empfangen und mit Priestern und Ordensleuten ins Gespräch zu kommen.
Die Eröffnungsmesse und die Willkommensfeier mit Papst Franziskus fanden auf der Promenade statt. Auf dem Weg dorthin jubelte man den anderen WJT-Gruppen zu und winkte hupenden Panamenios. Es war wunderschön zu sehen, wie das ganze Land aus vollem Herzen mitfieberte und man wie eine große Familie war.
Die Vigilfeier am Samstagabend und die Abschlussmesse am Sonntagmorgen mit Papst Franziskus, zu der sich die halbe Million Teilnehmer auf einem großen Feld versammelten, waren die Highlights unserer Pilgerfahrt.Während der Eucharistischen Anbetung herrschte eine besondere Atmosphäre, in der Gottes Liebe und Nähe spürbar war.In seinen Predigten rief der Heilige Vater uns auf, „JA“ zu sagen, genau wie Maria „Ja“ sagte zum Ruf Gottes; denn das Motto dieses Weltjugendtages war: „Siehe ich bin die Magd des Herrn, mir geschehe nach deinem Wort“. Franziskus ermutigte uns in der Gegenwart zu leben, denn wir sind „nicht die Zukunft, sondern das Jetzt Gottes“!

Mit wunderschönen Erinnerungen und neuen Freundschaften beschenkt, kehrten wir nach Hause zurück.    

Johannes, Monika und Karolina

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